Mainzer Jugendmaskenzug lockte 33.000 große und kleine Narren auf die Straßen

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Der 55. Mainzer Jugendmaskenzug lockte am Samstag, den 18. Februar 2012 rund 33.000 kleine und große Fastnachtsnarren auf die Straßen, wo rund 3200 fantasievoll verkleidete Nachwuchsnarren für ein begeistertes Publikum sorgten.

Das Zugmotto der diesjährigen Fastnachts-Kampagne lautete: „Als Gutenberg den Druck erfand, war“n Zeitunge noch unbekannt. Aach Händy, Navi und PeCe, die gäb“s net ohne soi Idee!„. Die teilnehmenden elf Schulen, zehn Kindertagesstätten sowie neun Jugendorganisationen, bewiesen beim Jugendmaskenzug in Mainz große Fantasie und Kreativität, mit der das Thema der Kampagne umgesetzt wurde.

Pünktlich um 14.11 Uhr erscheinen die kleinen Narren verkleidet als iPad, in Form beweglicher Buchstaben, als Datenpiraten, Druckerschwärze sowie Leselupen und werden selbstverständlich von Cheerleadern, Schwellkopp-Parade, Garden mit Trommelwirbel sowie den Festwagen, begleitet.

Preise im Gesamtwert von 11.111 Euro

Wie in jedem Jahr gab es auch bei diesem Jugendmaskenzug Preise im Gesamtwert von 11.111 Euro zu gewinnen, wobei es der dreizehnköpfigen Jury nicht leicht fiel, die Sieger des närrischen Lindwurms auszumachen.

Die Stimmung des nach Angaben der Veranstalter „größten Jugendmaskenzuges Europas“ sorgte auch bei den rund 33.000 Besuchern für Begeisterung.

Für den neunjährigen Kinderprinzen David I. war das Mainzer Jugendmaskenfest eine Premiere, doch gemeinsam mit seinem Vater, dem Sitzungspräsidenten des MCV Mainzer Carneval-Verein, Guido Seitz, huldigte er das Narrenvolk standesgemäß und professionell mit einem kräftigen „Helau“.

Über den Autor

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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