Keine Narrenfreiheit in der Mainzer Fastnacht

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Die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ steht kurz bevor, da sorgt ein Vortrag aus dem vergangenen Jahr noch einmal für Ärger. Die Rede „Guddi Gutenbergs“ über den Mainzer OB hat nicht alle Beteiligten erheitert.

Kurz vor dem närrischen Höhepunkt der Fernsehfastnacht, der Traditionssitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“, kriselt es zwischen den Beteiligten. Äußerungen von Guddi Gutenberg alias Hans-Peter Betz über den Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel in seinem letztjährigen Auftritt sorgen für Unmut. Zu diesem Zeitpunkt war die „Capri-Affäre“ um den OB aktuell, doch lag noch kein abschließendes Urteil vor. Horst Seitz, der Präsident des Mainzer Carneval-Clubs kritisierte diese Bloßstellung vor einem Millionenpublikum, bevor die Schuldfrage geklärt war.

Zensurversuch in der Fernsehfastnacht

Für neuen Ärger sorgt nun ein Brief, den Horst Seitz und sein Vize Gerd Ludwig bereits im Februar vergangenen Jahres an den Oberbürgermeister geschrieben haben sollen. Darin distanzieren sie sich von dem Vortrag Hans-Peter Betz‘. Nach Aussage von Horst Seitz ist er in einer „ersten Erregung“ geschrieben, aber nie abgeschickt worden. Redner Betz, der pikanterweise gleichzeitig Sitzungspräsident der Fernsehsitzung ist, kritisiert den Zensurversuch, den seine Kollegen vom MCC unternommen haben. Der Behauptung, dass auch von Seiten des ZDF versucht worden sei, ihn von seinen Äußerungen abzubringen, widerspricht er.

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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