„Fleischworschtathlet“ Benny Scholian plädiert für mehr Saalmusik

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In seiner Examensarbeit hat der angehende Musiklehrer Benjamin Scholian die Lieder der Mainzer Fastnacht unter die Lupe genommen. Als Teil des Duos „Fleischworschtathlete“ steht er selbst in jeder Kampagne auf der närrischen Rostra.

Benny Scholian plädiert für mehr Saalmusik in der Mainzer Fastnacht. Denn die würde aktuell nur noch als Lückenfüller genutzt, dabei haben gerade Lieder zum Mitsingen das Potenzial, die Stimmung in einem Saal deutlich zu verbessern. In seiner Examensarbeit „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht: Historischer Überblick und didaktische Vorschläge zum Unterrichtseinsatz von Mainzer Fastnachtsliedern“ untersuchte der 26-jährige die Lieder der Mainzer Fastnacht. Ein Ergebnis seiner Arbeit: Früher wurde mehr gesungen. Benny Scholian plädiert für eine Rückbesinnung und den wieder verstärkten Einsatz von Saalmusik bei den Sitzungen der Mainzer Fastnachtsvereine. Doch die Musik sollte sich der heutigen Zeit anpassen.

Fleischworschtathlet und Altstadtbauer

Zu dem Thema seiner Examensarbeit kam Benny Scholian nicht zufällig. Gemeinsam mit David Geis steht er als „Fleischworschtathlete“ auf der Bühne. Dabei macht er – natürlich – Musik und schreibt jedes Jahr neue Lieder. Gleichzeitig ist Scholian auch als Ausbilder bei den Altstadtbauern aktiv. Ein Rezept für einen Fastnachtshit hat Benny Scholian auch parat: „Ein paar Dreiklänge, Tonleiterausschnitte, damit lässt sich eine gute Melodie zimmern.“ Wer ihn auf der Bühne erleben will, kann sich auf der Homepage der Fleischworschtathlete über die zahlreichen Termine der Kampagne 2012 informieren.

Über den Autor

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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