Erfolgreiche Premiere der Campus-Fastnachts-Sitzung an der Mainzer Uni

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Dass eine Fastnachts-Sitzung auch ganz anders gestaltet werden kann als es die Mainzer Narren kennen, bewies am vergangenen Wochenende die Premiere der Campus-Sitzung der Mainzer Uni. Improvisation, lautete das Schlagwort der närrischen Sitzung, die unter dem Motto „Uni macht Spaß“ abgehalten wurde.

Im Hörsaal der Muschel der Mainzer Uni fand am 4. Februar 2012 die erste Campus-Fastnachts-Sitzung statt, die vom Geographischen Institut der Universität Mainz und dem MCV Mainzer Carneval-Verein organisiert wurde. MCV-Präsident Richard Wagner und Cheforganisator Rolf Bidinger landeten mit ihrer Idee, eine völlig andere Saalfastnacht ins Leben zu rufen, einen Volltreffer.

Mix aus Kabarett, Comedy und Mainzer Fastnacht

Das Konzept einer völlig neuen Saalfastnacht, hatte viele Mainzer Narren neugierig werden lassen. Enttäuscht wurden sie ganz sicher nicht. Denn weder der traditionelle Elferrat war anwesend, noch gab es einen Sitzungspräsidenten oder die klassische Bütt. Auch auf bekannte MCV-Fastnachts-Akteure wurde verzichtet, die zum gleichen Zeitpunkt ihre Prunkfremdensitzung in der Rheingoldhalle abhielten.

Stattdessen wurde improvisiert und gänzlich neue Akteure, die noch nie auf großen Bühnen standen, durften ihr Show-Talent unter Beweis stellen. Auch Gäste aus dem Publikum konnten aktiv am närrischen Treiben auf der Bühne teilnehmen.

Die schlagfertigen Moderatoren Frau Kärcher und Herr Schuba begleiteten das Publikum über fünf Stunden durch das Programm, das als ein Mix aus Kabarett, Comedy und Fastnacht, beschrieben wurde. Ob „Rhoi Revoluzzer“, „Fleischworschtathleten“ oder die Nachwuchs-Band „Cover Nation“, alle teilnehmenden Bands und Redner gaben ihr Bestes und sorgten für tosenden Applaus. Selbst die geplante anschließende Disco im Foyer wurde kurzfristig abgeblasen, weil die Mainzer Narren nach so viel Musik und guter Laune derart erschöpft waren, dass Jeder nur noch nach Hause wollte.

Der Erlös der ersten Campus-Sitzung soll zu Gunsten des Mainzer Dombauvereins und des Fördervereins tumor- und leukämiekranker Kinder Mainz e.V., gespendet werden.

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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