Lerchenberger Bürgerhaus ist in närrischer Hand

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Ortsvorsteherin Angelika Stahl gibt sich der Übermacht des Lerchenberger Carneval Clubs geschlagen und übergibt den Schlüssel an Karl-Heinz Stengel. Auch die Hilfe der Kürassier Garde der Brunnebutzer aus Marienborn konnte die Machtübernahme nicht verhindern.

Nachdem sich Ortsvorsteherin Angelika Stahl standhaft gewehrt hatte, musste sie letzten Endes doch den Schlüssel an Karl-Heinz Stengel, den Präsidenten des Lerchenberger Carneval Clubs (LCC) übergeben. Die Narren haben das Lerchenberger Bürgerhaus in Besitz genommen und werden es bis Aschermittwoch besetzt halten.

Verlesung des närrischen Grundgesetzes

Der Schlüsselübergabe vorausgegangen war eine humoristische Debatte, bei der die „Mainzelbahn“ eine zentrale Rolle spielte. Der LCC lehnt die Bahn ab, während die Ortsvorsteherin hofft, in der nächsten Gesprächsrunde eine perfekte Lösung zu finden. Auch die gestiegenen Kosten, die der Verein der Stadt zahlen muss, waren Thema der Debatte. Mit der Verlesung des närrischen Grundgesetzes soll nun eine politische Wende eintreten. Zu den Forderungen des LCC gehört neben dem Wegfall aller Bußgeldbescheide bis zum Aschermittwoch auch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an alle Neugeborenen der Kampagne.

Über den Autor

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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