„Garde der Prinzessin“ schlägt Feldlager auf Bischofsplatz auf

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Das 125-jährige Jubiläum feiert die Mainzer „Garde der Prinzessin“ mit einem historischen Feldlager auf dem Bischofsplatz. Ab dem heutigen Freitag wird das Leben zur Zeit Napoleons nachgestellt.

Napoleon selbst will auch vorbeischauen und die Truppe inspizieren. Und es soll einiges zu sehen geben, wenn die Mainzer Fastnachtsgarde „Garde der Prinzessin“ an diesem Wochenende ihr Feldlager auf dem Bischofsplatz aufschlägt. Am Freitag, den 4. Februar um 15.11 Uhr geht es los. Bis Sonntag soll dann exerziert und musiziert werden. Neben Schießübungen und Wachablösung sollen auch zeitgenössisches Handwerk und bürgerliches Leben des ausgehenden 18. Jahrhunderts dargestellt werden. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Garde will Entstehung der Mainzer Fastnacht erklären

Gleichzeitig will die Garde mit ihrem Feldlager auch die Ursprünge der Mainzer Fastnacht beleuchten. Woher kommt die Persiflage des Militärs, die sich ja auch in der Uniform der „Garde der Prinzessin“ ausdrückt, die mit dem quer statt längs getragenen Zweispitz die Uniform eines elsässischen Jägerregiments parodiert. Unterstützung erhält die Mainzer Garde bei ihrem Vorhaben unter anderem von dem Musikkorps Garde Musique de la Garde Impériale aus Dijon. Diese tragen die Uniformen der von Napoleon gegründeten Garde Impériale.

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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