Die Geschichte der Mainzer Freischützen-Garde

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Während der diesjährigen Mainzer Fastnacht feiert die Mainzer Freischützen-Garde ihr 111- jähriges Bestehen. Während die fröhlichen Narren feiern, ist es auch an der Zeit, auf die Geschichte der Freischützen-Garde zurück zu blicken.

Im Jahre 1901 wäre das Vorhaben eines kleines Männerkreises, eine „Burengarde“ zu gründen, beinahe gescheitert. Als die Herren in der typischen Buren-Uniform am Mainzer Rosenmontagsumzug teilnehmen wollten, mussten sie feststellen, dass dieser 1901 nicht in Mainz stattfinden sollte. Statt dessen nahm die Burengarde zur Verstärkung der Jokusgarde am Rosenmontagsumzug in Kastel teil. Damit legten sie den Grundstein für die heutige Mainzer Freischützen-Garde.

Von der Burengarde zur Freischützen-Garde

Ein Jahr später hatte die Burengarde mehr Glück und konnte am Mainzer Rosenmontagsumzug teilnehmen, um die Prinzen- und Ranzengarde zu unterstützen. So nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Bereits 1904 war die Garde 60 Mann stark und verfügte über ein Musikcorps. Aufgrund der Popularität des Schießsports wich der Name „Burengarde“ der „Mainzer Freischützen-Garde“.

Vom Erfolg gekrönt wuchs die Mainzer Freischützen-Garde im Laufe der Jahre stark an, so dass sich der Verein heute über 350 Mitglieder freuen darf, von denen alljährlich 250 aktive Mitglieder am Rosenmontagsumzug in Mainz teilnehmen. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Mainzer Freischützen-Garde.

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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