Mainzer Fastnacht schlägt Brücke über den Rhein

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Der Karneval-Club Kastel und der Gonsenheimer Carneval-Verein lassen eine närrische Tradition wieder aufleben und feiern gemeinsam in der Rheingoldhalle.

Über 2000 Narren folgten dem Ruf des Karneval-Club Kastel (KCK) und des Gonsenheimer Carneval-Verein (GCV) in die Mainzer Rheingoldhalle. Der Präsident des KCK, Ludwig Hirsch, hatte die Idee für die Wiederaufnahme einer alten Tradition. Denn schon früher haben die beiden Vereine gemeinsam gefeiert.

Vor allem junge Narren durften auf die Rostra

Die beiden Sitzungspräsidenten Werner Böttner (KCK) und Hans-Peter Betz (GCV) leiteten durch ein buntes Programm. Da berichtete zum Beispiel der „Schoppenstecher“ Johannes Bersch, dass er sich nach dem Weingenuss gerne mal über den Stuhl hängt – und seine Kleidung ins Bett legt. Obwohl die Bühne vor allem für junge Narren da war, bot der Abend doch auch Altbewährtes wie Hans-Peter Betz als „Guddi Gutenberg“, der mit einem Atommüll-Fässchen bewaffnet über die Stromkonzerne herzog.

Obwohl die Veranstaltung „Ein bunter Mix – ne tolle Schau – vom KCK und GCV“ ein voller Erfolg war, ist bislang nicht klar, ob es im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben wird.

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Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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