Mainzer Ranzengarde: Wer vermisst Oliver Sucher?

„Die Ranzengarde verwahrt sich gegen jedweden politischen Druck.“. Die Reaktion von Lothar Both, Präsident der ältesten Mainzer Garde auf die Absage von SPD-Fraktionschef Oliver Sucher fiel sehr schorf aus. Sucher hatte angekündigt auf Grund von der Laudatio von Thilo Sarrazin (SPD) nicht an der Verleihung des Ranzengardeordens an Lars Reichow teilzunehmen.

„Wir freuen uns auf die Laudatio am 2. Januar“, betont Both. Und weiter: „Wer auf der Rostra der Ranzengarde reden darf, entscheiden wir, nicht andere.“ Sucher gebe er „gerne Nachhilfe in Sachen Narrenfreiheit“. Both: „Beim SPD-Altkanzler Helmut Schmidt kann er einiges über politische Weisheiten lernen. Dann würde er seine Hexenjagd auf Thilo Sarrazin einstellen.“

Kritik sei im übrigen „die Beste Werbung“ meinte der Ranzengarde-Präsident. „Wenn das so weitergeht, müssen wir noch vom Schloss in die Rheingoldhalle umziehen.“ Sucher werde von niemandem vermisst. Both: „Er glänzte schon bisher bei großen Festen der Ranzengarde durch Abwesenheit.“

Über Schambes

Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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