Mainzer Hofsänger leiden unter Mobbing-Attacke

Ein „unerträglicher Zustand“ wird in einem anonymen Brief an die Mainzer Rhein-Zeitung von einem vermeintlichen Mitglied angeprangert. Es herrsche schlechte Stimmung.

Der musikalische Leiter Michael Christ sei Opfer von Stichelleien. Als „vorgeführtes Mobbingopfer“ sei der zum Jahresende ausscheidende Michael Huth dargestellt worden. Kapitän Ralf habe angeblich Auftritte, die für den gesamten Chor bestimmt waren, unterschlagen und damit zwei Hofsänger als Solisten bedient. „Wir können ja nicht alle gehen, aber wir können uns auch nicht alles bieten lassen“, heißt es am Schluss.

„Das ist alles gelogen“, reagierte Marling entsetzt auf Anfrage. „Da probiert jemand, im Vorfeld der Fastnacht Stimmung gegen die Hofsänger zu machen. Das ist in den vergangenen Jahren auch schon passiert.“ Es gebe kein Mobbing, keine Unterschlagungen. Und Marling hat keinen Anhaltspunkt, wer der Verfasser des Briefes sein könnte.

Allein aus beruflichen Gründen würde Huth die Hofsänger verlassen. Ebenso wie Christ sieht er die Vorwürfe an den Haaren herbeigezogen. Christ: „Wir führen ab und zu Gespräche und haben auch Meinungsverschiedenheiten, aber die werden vor dem gesamten Chor ausgetragen und nicht hinter dem Rücken einzelner Mitglieder.“

Über Schambes

Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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