Carneval Club Weisenau (CCW): Ulrike Schilf alias Eulalia Ruckelsberger geht nach Kampagne in Pension

Ulrike Schilf alias Frau Eulalia Ruckelsberger ist den Mainzer Fastnachtsfreunden und auch weit über die Mainzer Grenzen hinaus, ein Begriff. Sowohl auf der Bühne der Fastnachtsposse, als auch bei der Mainzer Saalfastnacht- Eulalia Ruckelsberger und der närrische Spaß gehören einfach zusammen. Doch nun kündigte Ulrike Schilf ihre Narrenpension an.

Schrille Klamotten und ein riesiger Hut als Markenzeichen von Eulalia Ruckelsberger

Ein jubelndes Publikum und Standing Ovation waren Eulalia Ruckelsberger bei ihren Auftritten, sowohl im Saal als auch auf der Bühne des Mainzer Staatstheaters, sicher. Und natürlich hatte ihre Bekleidung einen hohen Wiedererkennungswert: Schrill-pompöse Kleider und ein wagenradgroßer Hut als Markenzeichen, zeichneten ihre Figur bei den Auftritten aus. Nicht zu vergessen ihre scharfe Zunge, die gern Nachbarschafts-Klatsch zum Besten gab.

Narrenpension nach 15 Jahren auf der Bühne

Frau Eulalia Ruckelsberger begeistert das Fastnachtspublikum bereits seit 15 Jahren. Bis dahin war Ulrike Schilf als Stimmungssängerin bei den Fastnachtskampagnen aktiv. Den MCV Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. unterstützt Ulrike Schilf als Eulalia Ruckelsberger seit nunmehr elf Jahren, die eigentlich beim Carneval Club Weisenau (CCW) www.ccwmainz.de zu Hause ist. Frau Eulalia Ruckelsberger möchte sich in Narrenpension zurückziehen und Platz machen für Jüngere.

„Wer zuletzt lacht oder darauf einen Hugo“

Als Rücktrittstag hat Eulalia Ruckelsberger den 17.5. ins Auge gefasst. Der Tag, an dem sie geboren wurde, sei geradezu perfekt, zumal der MCV in diesem Jahr seinen 175. Geburtstag feiere. Außerdem sei sie nun seit 3×11 Jahren beim Carneval Club Weisenau (CCW). Laut Ulrike Schilf sei es ein Abschied ohne Tränen, der zudem endgültig sein soll, denn auch die laufende Fastnachtsposse „Wer zuletzt lacht oder darauf einen Hugo“ wird ihre Letzte sein. Fortan wird Ulrike Schilf die Mainzer Fastnacht im Saal genießen und nicht mehr auf der Bühne.

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Über Schambes

Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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