Büttenreden von Ralf Braun

Die Büttenreden von Ralf Braun sind längst Geschichte. Wer kennt Rolf Braun nicht? Das Gesicht der Mainzer Fernsehfastnacht bleibt vielen nicht nur im Gedächtnis, es sitzt vielmehr tief drin im Herzen. Denkt man an Ralf Braun und seine Auftritte, werden wehmütig Erinnerungen wach an Fastnachtssitzungen und Auftritte des Mainzer Urgesteins. Ralf Braun hat sich mit seinen Büttenreden einen festen Platz im Bewusstsein eines jeden Mainzers geschaffen.

Büttenreden von Ralf Braun: ein kleiner Auszug

In Zeiten des Internets ist es möglich mal eben rasch einige der bekannteren Büttenreden von Ralf Braun wieder aufleben zu lassen. Das wollen wir hier auch tun und ihm unsere Referenz erweisen. Auf YouTube hat so mancher Mainzer Fastnachter festgehalten, was ihn festgehalten und mit Mainzer Humor durchgeschüttelt hat: die Büttenreden von Ralf Braun.

Büttenrede von Ralf Braun: der Müllmann

In diesem Video-Clip tritt Ralf Braun am 03.02.1978 in der Fernsehsendung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ als Müllmann auf. „Helau, Prost Neujahr und Bonjour, ich komme von der Müllabfuhr“ sind seine einleitenden Worte.

Büttenrede von Ralf Braun: die Abmagerungskur

Schon am 16.02.1966 trug Ralf Braun in der Sendung „Mainz wie es singt und lacht“ seine Büttenrede „Die Abmagerungskur“ vor. „Um zehn Uhr gibt’s Fruchtsaft unn dreissisch Gramm Schinke“ – diese und andere Klagen über die gar nicht zu dem lebensfrohen Mann passende Abmagerungskur ruft Ralf Braun hinaus ins Publikum.

Büttenrede von Ralf Braun: der Lottogewinner

Aus dem Jahr 1968 stammt dieses Video, welches Ralf Braun mit seiner Büttenrede „Der Lottogewinner“ in der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ zeigt. Mit Reimen wie „Geld macht nicht glücklich – wer kennt nicht das Motto? Jedoch es beruhigt schon, drum lebe das Lotto“ erhebt er auf der Bühne im Mainzer Kurfürstlichen Schloss ein Loblied auf eine der großen Leidenschaften der Deutschen.

Büttenrede von Rolf Braun: BDM „Bund der Meenzer“

Den BDM, den Bund der Menzer – propagiert Ralf Braun in seiner Büttenrede des Jahres 1975 vor einem großen Fernsehpublikum. „Wählt BDM, den Bund der Meenzer. Ich bin der erste Kandidat. Ich sorsche für Rabatz im Staat. Die Schwarze unn die Rode zittern, weil sie von mir Gefahr schon wittern.“ verkündet Rolf Braun als sein närrisches Wahlprogramm. Der Applaus des Millionenpublikums war ihm sicher.

Keine Büttenrede, sondern der Abschied: 1989 geht Ralf Braun

Ralf Braun verlässt seinen angestammten Platz im Jahr 1989. 25 Jahre lang war er nicht nur als Redner in der Bütt‘, sondern stand als Sitzungspräsident an vorderster Stelle, war das Gesicht der Mainzer Fastnacht auf den Bildschirmen der Republik und im Ausland. Dieser Schritt fiel ihm sicher nicht leicht. Im Video erkennt man umso mehr, wie geschlossen die Schar der Mainzer Fastnachter hinter ihm steht und welche Hochachtung ihm zuteil ward und heute noch wird. Der Name der Fernsehsendung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ wird noch auf Jahre mit seinem Namen verbunden bleiben.


Bildnachweis: © freeimages.com – Peter Ong

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Über Schambes

Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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