MCC Orden 2011 erinnert an römische Vergangenheit

Nachdem der Mainzer Carneval Club in den vergangenen Jahren Motive des Fastnachtsbrunnens für seine Orden wählte, dient in diesem Jahr die Jupitersäule als Vorbild.

Bei dem traditionellen Abendessen des MCC im Hilton-Hotel wurde der neue Orden für die Kampagne 2011 vorgestellt. Nach Ansicht des MCC-Vizepräsidenten Gerd Ludwig geht die Stadt Mainz „mit ihrer römischen Geschichte nämlich sehr bescheiden um“. Daher habe man sich in diesem Jahr entschieden, die 1904 auf dem Sömmeringplatz ausgegrabene Jupitersäule als Motiv zu nutzen. Die Säule wurde zu Ehren des römischen Kaisers Nero errichtet und befindet sich heute im Landesmuseum. Für den Orden wurde sie allerdings umgeweiht und ist zu Ehren von Gott Jocus mit dem „Till“, der Symbolfigur des Vereins verziert. Sie trägt die Inschrift „Ego sum qui sum“ – „Ich bin wer ich bin“. Das Hechtsheimer Atelier „Creatives in Metall“ von Petra Wagner hat den Orden in einer Auflage von 911 Exemplaren hergestellt. Er soll Freunden des Vereins für fastnachtliches Engagement verliehen werden.

Gremien des MCC verstärkt

Bei der Vorstellung des Ordens waren 165 Gäste, in erster Linie die Mitglieder des Großes Rates und des Komitees anwesend. Gleichzeitig wurden die Gremien verstärkt. Der 39-jährige Mario Hoinigg aus Stadecken-Elsheim wurde neu ins Komitee berufen. Auch der Große Rat hat neue Mitglieder erhalten: mit Michael Mohr (40) und Jan Krikken (56) zählt er jetzt 66 Mitglieder.

Über Schambes

Ich bin Klaus Müller-Stern, war vor drei Jahren exakt 2x 11 Jahre jung. In Mainz geboren bin ich nicht, aber auch nicht in Wiesbaden! Seit 12 Jahren lebe ich hier und bin jedes Jahr in der Kampagne dabei. Als Mitautor in diesem Online-Magazin lasse ich meiner Begeisterung für die Mainzer Fastnacht freien (närrischen) Lauf.

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